NetzwerkTECHNIK

NetzwerkTECHNIK

Es scheint heute selbstverständlich, dass Computer miteinander kommunizieren. Der digitale Dialog betrifft mittlerweile nicht nur den Desktop-PC, sondern auch das Mobiltelefon und in manchen Immobilien auch die Haustechnik.
Doch in der Frühzeit des Computers waren die digitalen Rechenmaschinen bisweilen recht isolierte Gesellen. Der Austausch von Daten erfolgte primär über den Datenträger und nicht über das Netzwerk. Wenn Datenverbindungen vorhanden waren, dann boten diese per Telefonhörer und Akustikkoppler nur sehr begrenzte Übertragungsraten und eine hohe Fehleranfälligkeit. An eine Nutzung des Internets (obwohl schon in technischer Hinsicht vorhanden) war zu diesen Zeiten mit einem handelsüblichen Computer noch kaum zu denken.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Zunächst wurde per Modem der Datentransfer in akustische Signale konvertiert, die über die Standardfrequenzen des Telefons übertragen werden konnten. Der Umweg über den Telefonhörer wie beim Akustikkoppler üblich war Geschichte. Später folgte das ISDN-Netzwerk, das höhere Datenmengen zu übertragen vermochte. Mittlerweile ist der handelsübliche Computer per DSL oder Glasfasernetz mit dem Internet verbunden. Ein Router verteilt die Daten an die unterschiedlichen Rechner, die sich im Netzwerk befinden und erledigt die Einwahl ins Internet. Für größere Rechner werden auch Switcher eingesetzt, die einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl der verfügbaren Netzwerk-Steckplätze zu erhöhen.

Bei der internen Vernetzung der Rechner untereinander gibt es verschiedene Alternativen: Das Netzwerkkabel bietet die größte Datensicherheit. Informationen aus dem Netzwerk können nur dann abgerufen werden, wenn tatsächlich eine physische Verbindung vorhanden ist. Etwas mehr Mobilität bietet das Funknetzwerk, das W-Lan. Dieses sollte aber ausreichend geschützt werden um Eindringlingen von Außen vorzubeugen. Auch die Stromverbindung ist im Grunde genommen ein Netzwerk und so gibt es als Alternative zum Netzwerkkabel und zum Funknetzwerk auch die Möglichkeit, über das Stromnetz Rechner zu verbinden. Ein solches Netzwerk endet in aller Regel mit dem Stromzähler, was in Hinsicht auf die Datensicherheit auch recht sinnvoll ist.